Reizvolle Motive in der kalten Jahreszeit perfekt einfangen

Reizvolle Motive in der kalten Jahreszeit perfekt einfangen

Ob im Ski-Urlaub in den Bergen oder beim Schneemannbauen zu Hause: Beim Fotografieren im Schnee gibt es einige Regeln zu beachten. Die weiße Landschaft, die Lichtreflexion der Sonnenstrahlen und die kühlen Temperaturen fordern ein besonderes Gespür. Mit den Tipps von CEWE Fotograf Robert Geipel gelingen auch in der kalten Jahreszeit gute Fotos.

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Bei der Schneefotografie ergeben sich durch unterschiedliche Wettersituationen spezielle Herausforderungen: Schnee und Sonnenschein im Wechsel und weiße Winterlandschaften führen die Belichtungssteuerung so mancher Kamera aufs Glatteis. Foto-Spezialist Robert Geipel von CEWE hat einige Tücken beim Fotografieren im Schnee aufgedeckt und präsentiert geeignete Kniffe, damit dennoch schöne Aufnahmen gelingen.

Tipp 1: Aufhellblitz verwenden

Schnee wirkt auf Fotos meist gräulich und Personen erscheinen in der weißen Landschaft oft zu dunkel. Das liegt daran, dass helle Schneeflächen den Belichtungsmesser irritieren: Der Belichtungsautomatik wird vorgetäuscht, dass zu viel Licht vorhanden ist und kein Blitz benötigt wird. Abhilfe schafft ein manuell zugeschalteter Aufhellblitz, der das bevorzugte Motiv auf diesem Wege besser ausleuchtet.

Tipp 2: Manuelle Belichtungskorrektur nutzen

Die Kamera kann bei grau wirkenden Schneelandschaften auch überlistet werden. Mit der manuellen Belichtungskorrektur ist es möglich, die Belichtungszeit selbst einzustellen und entsprechend zu verändern und so das Foto etwas überzubelichten.

Tipp 3: Streulicht minimieren

Bei Sonnenschein und Schnee kommt es häufig zu Streulicht. Das lässt das Bild im Ergebnis flach erscheinen und mindert die Kontraste. Um diesen Effekt zu minimieren, empfiehlt es sich, Streulichtblenden zu verwenden, die bei Spiegelreflexkameras in der Regel mitgeliefert werden.

Tipp 4: UV-Filter verwenden

Das Licht von Schnee in den Bergen erscheint auf Fotos oft bläulich. Der automatische Weißabgleich kann durch die Höhe und die UV-Strahlung nur bedingt reagieren. Eine manuelle Nachregulierung des Weißabgleichs kann ausgleichend wirken. Bei analogen Kameras sind UV-Sperrfilter zu empfehlen, die das UV-Licht abschirmen und gleichzeitig die Linse des Objektivs schützen.

Tipp 5: Silvesterfeuerwerk richtig fotografieren

Aufnahmen des Silvesterfeuerwerks kommen am besten mit langer Belichtungszeit zur Geltung. Empfohlene Kameraeinstellung: manuell, Blende acht, Zeit ca. vier bis 15 Sekunden bei 200 ASA. Streulichtquellen wie Straßenlaternen oder beleuchteten Häusern sollte man besser ausweichen.

Tipp 6: Ersatz-Akkus und Batterien nicht vergessen

Bei Winteraufnahmen im Freien ist es wichtig, an Ersatz-Akkus oder Batterien für die Kamera zu denken. Durch die Kälte verlieren die Energiespender schneller ihre Leistungsfähigkeit und die Nutzungsdauer verringert sich.

Tipp 7: Kamera vor dem Erfrieren schützen

Kameras mögen keine extremen Temperaturschwankungen. Der schnelle Wechsel vom Frostwetter draußen in die warme Stube drinnen führt zum Beschlagen des Objektivs und dem Sucher der Kamera. Schnell kondensiert die Feuchtigkeit der Luft auf dem Gerät. Geht es dann wieder raus in die Kälte, können Eisblumen entstehen. Um diesen unerwünschten Effekt zu vermeiden, sollte die empfindliche Kameraausrüstung immer in einer schützenden Tasche untergebracht sein.

Tipp 8: Persönlichen Winter-Bildband erstellen

Schöne Winteraufnahmen können eindrucksvoll in einem CEWE FOTOBUCH aufbereitet werden. Mit der komfortablen Bestellsoftware von CEWE lassen sich Fotos mühelos zu einem individuellen Bildband zusammenstellen. Zahlreiche Designvorlagen machen ein professionelles Layout möglich. So werden stimmungsvolle Winterlandschaften gekonnt in Szene gesetzt.

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