Tolle Fototipps für Ihre USA-Reise

Fototipps USA

Atemberaubende Häuserschluchten in New York oder die Weite der Route 66. Wie Sie die Schönheit dieses Landes auf ihren Fotos festhalten, erfahren Sie im Folgenden.

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Reise-Fototipps USA

Interessanter Vordergrund Brooklyn Bridge, New York. Die Brooklyn Bridge ist für Fotografen ein wahres Paradies. Ihre Architektur alleine ist schon faszinierend, man hat einen tollen Blick auf die Stadt. Man sieht die Freiheitsstatue (allerdings etwas zu weit weg für ein gutes Foto). Man kann sich auf Farben und Formen konzentrieren oder das sportliche Treiben in Form von morgendlichen Joggern. Was macht dieses Bild besonders? Der Stahlträger mit seinen Rostflecken und Schrauben fungiert gleichzeitig als Linie, die ins Bild führt und als Vordergrund. Zusätzlich wird die Tiefe des Bildes von den Stahlseilen betont. Das typisch gelbe Taxi fungiert als Eyecatcher.


Ganz ohne Stativ Grand Central Station, New York. In der großen Bahnhofshalle hat man von den Treppenaufgängen an beiden Enden einen perfekten Blick. Auf der Balustrade kann man seine Kamera ablegen, um sie zum einen perfekt symmetrisch auszurichten (warten, bis der Platz genau in der Mitte frei ist!) und, wenn man mag, mit einer langen Belichtungszeit experimentieren. Mit drei bis zehn Sekunden Belichtung verwischen viele Personen und verleihen dem Bild Dynamik.


Der perfekte Ausblick Rockefeller Center, New York. Die Aussichtsplattformen des Rockefeller Centers bieten die beste Aussicht über die Stadt: Zur einen Seite der Blick über den Central Park, zur anderen in die Häuserschluchten mit dem herausragenden Empire State Building. Tipp: Am späten Nachmittag kommen und bis zum Sonnenuntergang oben bleiben. Weil das wechselnde Licht eine ganz eigene Magie hat. Sie lässt sich auch sehr gut fotografieren.


Schmuddelwetter verstärken 42nd Street, New York. Überall regnet es mal. Das heißt aber nicht, dass man da nicht auch gute Bilder machen könnte. Diese Aufnahme lebt natürlich von dem dominanten Orange der Taxis im Vordergrund. Um den Schlechtwetter-Look auf Ihren Regenfotos noch zu verstärken, hilft ein ganz einfacher Trick: Hauchen Sie auf die Frontlinse Ihres Objektivs und schießen Sie Ihre Aufnahme in dem Augenblick, wenn der „Nebel“ das richtige Ausmaß hat.


Bunte Lichter Times Square, New York. Wenn die Sonne untergegangen ist, beginnt New York, auf seine eigene Art zu strahlen. Vor allem am Times Square bieten sich jetzt unzählige Fotomotive, die bei Tag noch ganz anders aussahen. Nutzen Sie die „blaue Stunde“, wenn der Himmel noch nicht ganz schwarz ist. Mit ISO-Werten um 1.600 und Bildstabilisator gelingen solche Aufnahmen auch noch gut aus der Hand.


Alles zentral ausrichten Route 66, Arizona. Von vielen verpönt, laut Goldenem Schnitt sogar verboten: Symmetrie. Völlig zu unrecht, denn gerade bei einem Motiv wie diesem bietet sich die strenge Aufteilung an, um die Bildaussage zu unterstützen. Die ins Bild führenden Linien (genau aus den Ecken kommend) verstärken das Gefühl der Weite, der Himmel wirkt durch die vorgegebene Richtung dramatischer.


Bizarre Formen Palm Springs, Kalifornien. Die außergewöhliche Form der Josua-Bäume, ein stahlblauer Himmel und daneben ein alter, glänzender Wohnwagen der Marke Airstream. Einfach so gesehen, am Straßenrand – da muss man einfach fotografieren! Diese Aufnahme lebt von der Perspektive mit dem übermächtigen Baum, der in den Himmel ragt und den Wohnwagen kleiner erscheinen lässt, als er ist. So kommt Spannung ins Bild.


Wir waren hier! Las Vegas, Nevada. Man ist wahrscheinlich der Hundertmillionste, der ein Foto vom Las-Vegas-Sign an der Einfahrt im Süden des Las Vegas Boulevards macht. Trotzdem gehört es dazu. Es ist das perfekte erste Bild aus der Spielerstadt bei der Präsentation der Urlaubsbilder. Und das Zeichen ist mehr als nur ein Ortsschild. Es ist eine Ikone aus der Blütezeit des Glücksspiels, als die Mafia noch in Las Vegas war. Es verkörpert die Träume so vieler Menschen, die hier ihr Glück suchten — sei es am Roulette-Tisch oder um hier zu arbeiten, alle auf der Suche nach einem besseren Leben.


Rote Steine wie im Film Valley of Fire, Nevada. Nur etwa eine Autostunde von Las Vegas entfernt befindet sich das Valley of Fire. Hier ahnt man kaum, dass die Glücksspielmetropole so nah ist. Man findet unberührte Natur, indianische Glyphen in Felswänden, grandiose Landschaften mit den namensgebenden feuerroten Felsen. Die Farbe des Gesteins ändert sich stark mit der Sonne; perfekt zum Fotografieren ist das Licht am Morgen und am späten Nachmittag.


Größenvergleich Moab, Utah. Nicht nur im Arcahes-Nationalpark, sondern auch im Umland gibt es jede Menge Felsbögen zu bestaunen. Der Wilson Arch liegt an der US-191, rund 40 Kilometer südlich von Moab. Der Steinbogen ist über 27 Meter breit und 14 Meter hoch. Um diese Dimensionen einzufangen, sollten Sie einfach einen Menschen mit ins Bild nehmen – am besten natürlich Ihren Partner.


Perfekter Zeitpunkt Joshua-Tree-Nationalpark, Kalifornien. Kurz bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet, taucht sie das Kakteenfeld in ein ganz besonderes Licht. Da man beim Fotografieren meist mehr vom Blick in die Weite beeindruckt ist, fehlt vielen flüchtig gemachten Fotos der Vordergrund. Dabei ist die Natur voll von potenziellen Vordergrund-Objekten — Felsen, blühenden Pflanzen, Treibholz ... Im Weitwinkel wird der Vordergrund übertrieben groß abgebildet, was zusätzlich Spannung ins Bild bringt.


Der richtige Aussichtspunkt Golden Gaten Bridge, San Francisco. Wenn man von San Francisco aus über die Brücke fährt, kann man entweder gleich rechts auf den Aussichtspunkt fahren (machen die meisten Leute) — oder man fährt noch ein Stück weiter, nimmt die Abfahrt Alexander Avenue und folgt der Beschilderung Marin Headlands Coastal Route, dann einfach rechts halten und den Hügel hochfahren. Von dort hat man dann einen schönen Blick auf die Brücke und San Francisco dahinter


Möglichst nah ran Golden Gate Bridge, San Francisco. An Orten wie diesen versuchen die meisten Fotografen, das „große Ganze“ einzufangen. Das ist auch der Grund, warum oft so langweilige Bilder herauskommen. Wer eine lange Brennweite (großes Zoom) an seiner Kamera hat, sollte diese bei der Golden Gate Bridge auch nutzen. Die Kunst ist es, die Details zu sehen — oft auch in der Kürze der Zeit. Dieser Ausschnitt hier funktioniert besonders gut durch das warme Licht der Abendsonne, das auf die Golden Gate Bridge und die dahinter liegende Stadt fällt.


Natürliche Rahmen nutzen Port of San Francisco. Oft fehlt Fotos eine sinnvolle Begrenzung, vor allem, wenn viel leerer Himmel im Bild ist. Um ihnen besseren Halt zu geben, bieten sich sogenannte natürliche Rahmen an — das können (Palmen-)Zweige sein, aber auch Türen, Bögen und Durchgänge jeder Art. Indem das Auge so quasi gehindert wird, aus dem Foto zu wandern, bekommt das Bild eine stärkere Wirkung: Es ist, als würde der Hauptfokus unterstrichen. Dass der Rahmen auch scharf abgebildet wird, ist nicht zwingend – es kann durchaus sein, dass er sonst zu stark vom Hauptmotiv ablenken würde.


Modellbau-Look Pier 39, San Francisco. Vom obersten Deck des Parkhauses am Hafen hat man einen schönen Blick auf das Treiben unten und Alcatraz im Hintergrund. Eine solche Draufsicht bietet sich für einen Effekt an, der den Eindruck erweckt, als hätte man eine Modellbau-Landschaft vor sich: Viele Kameras haben eine solche Funktion (heißt meistens „Miniaturisierung“) bereits integriert, sodass man gar nicht mehr per Bildbearbeitung am PC ran muss. Um den Modell-Look zu unterstützen, lohnt es sich oft, die Farbsättigung zu erhöhen.

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