"Lost Places": Zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Zeugnisse ehemaligen Lebens festhalten, Spuren suchen und Vergangenem Gestalt geben - "Lost Places" bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten. Unsere Fototipps werden zu Ihrem roten Faden.

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"Lost Places": Tipps für Fotos, die zu Schätzen werden

Fotografen schätzen zerfallene Gemäuer, absplitternde Farben oder auch vor langer Zeit fortgelegte Gegenstände als Motiv. Aber wie entstehen dann Fotos, die mehr sind als Abbilder des Morbiden? Anbei finden Sie eine Auswahl wertvoller Tipps für echte Foto-Schätze. In unserem Blog können Sie außerdem einen spannenden Erlebnisbericht zu diesem Thema nachlesen - CEWE hat im Februar 2014 einen passenden Workshop ausgerichtet, in dem die folgenden Bilder entstanden sind.

Doppelbelichtung

Doppelbelichtung

Die Einstellung „Doppelbelichtung“ (oder „Mehrfachbelichtung“) ist im Menü jeder modernen Kamera „versteckt“. Dort kann man die Anzahl der Belichtungen einstellen. Wir empfehlen, es bei zwei aufeinander liegenden Aufnahmen zu belassen. Die richtige Belichtung der Aufnahmen wird durch die Kamerasoftware sichergestellt, eine erste Bildkontrolle erfolgt über das Kameradisplay. In diesem Fall sind es zwei Räume, die sich zu einem ineinander verschachtelten Raum verwandeln.

 


 

Räume mit Perspektive

Räume mit Perspektive

Die Darstellung von Räumen ist besonders wirkungsvoll durch die Betonung der Perspektive (Weitwinkel) und der gestalterisch interessanten Verteilung von visuellen Ankerpunkten wie Steckdosen oder Farbflecken. Die Zentralperspektive kann interessant wirken, dabei sollten jedoch keine stürzenden Linien auftreten. Wir empfehlen daher ein Stativ mit Wasserwaage.

 


 

Partielle Ausleuchtung

Partielle Ausleuchtung

Starke Kontraste, dunkle Flächen: In alten Gemäuern ist der Fotograf in der Regel auf das Tageslicht als Lichtquelle angewiesen – es sei denn, eine Taschenlampe gehört ebenfalls zur Ausrüstung. Mit dieser lassen sich interessante Bilder gestalten, indem die Kamera auf Langzeitbelichtung gestellt wird. Während der Belichtung werden dann dunkle Teilflächen des Bildausschnitts partiell ausleuchtet. Hierfür besonders geeignet sind LED-Leuchten. Dem Kamera-Monitor sei Dank kann das Ergebnis sofort angeschaut und gegebenenfalls korrigiert werden.

 


 

Inszenierte Porträts

Inszenierte Porträts

Verfallene Häuser bieten nicht nur unzählige interessante Motive an sich, sie stellen auch ein perfektes Ambiente für Portrait- und Modeaufnahmen dar. Einige wenige Accessoires wie Spiegel oder passende Möbelstücke erweitern den kreativen Spielraum. In der Regel ist bei solchen Aufnahmen eine kleine Blitzanlage hilfreich. Die Energie dazu kommt entweder aus einem Akku, einer Steckdose mit Strom oder einem Generator.

 


 

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Besonders wenn die Sonne schräg im 90°-Grad-Winkel auf raue Mauern mit abblätternden Farb- und Tapetenresten trifft, zeigen sich interessante Licht- und Schattenspiele. Farbe oder Schwarzweiß? Das hängt jeweils vom Motiv ab. Unser Tipp: Nehmen Sie in RAW-Qualität auf und fällen erst später am Rechner die Entscheidung. Auch die Schatten einzelner Gebäudeteile können starke Gestaltungselemente sein. Lichtreflexionen bieten auf verwittertem Gemäuer ebenfalls hohes kreatives Potenzial.

 


 

Reihungen

Reihungen

In verlassenen Gebäuden können Sie zum fotografischen „Sammler“ werden, indem Sie Motivgruppen bilden und diese später zu einem Tableau zusammenstellen - beispielsweise auf einer Seite eines CEWE FOTOBUCHs. Solche Sammelobjekte können Raum-Ecken sein, Türen, Fenster, Stühle – alle Motive, die in dem Gelände mehrmals in verschiedenen Formen auftreten. Unser Beispiel: Ein Block mit vier „Sammelstücken“ auf einer Seite in einem CEWE FOTOBUCH XL im quadratischen Format (30x30 cm) sieht besonders schön aus.

 

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