Gestaltungsworkshop - Porträt und Emotionen

CEWE FOTOBUCH für Porträt und Emotionen

Porträts und Emotionen: Erfahren Sie, wie Sie mit Porträtfotos ein ausdrucksstarkes CEWE FOTOBUCH gestalten können.

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Der große CEWE FOTOBUCH Gestaltungs-Workshop

Porträt und Emotion

Ein Thema, viele Fotografien von unterschiedlichen Autoren, gestaltet in einem CEWE FOTOBUCH anhand eines motivbezogenen Konzeptes – das sind die Voraussetzungen dieses Gestaltungs-Workshops. Die Bilder stammen aus dem Wettbewerb „Portrait + Emotion“, den wir im Frühjahr 2011 durchgeführt haben.

Gestaltungsworkshop - Schwarz-Weiß-Fotobuch

Viele Autoren, ein Thema, ein CEWE FOTOBUCH: Einige Tipps

  1. Schon bei der Auswahl in „Doppelseiten“ denken. Das beste CEWE FOTOBUCH entsteht nicht unbedingt durch die vollständige Abbildung aller besten Bilder, die Fotos müssen auch zusammen funktionieren.
  2. Vor allem zwei Bilder aussuchen, die das Thema zusammenfassen: Das stärkste für die Titelseite, das andere für den perfekten Ausstieg am Ende des CEWE FOTOBUCHS.
  3. Untergruppen bilden: In diesem Fall waren das beispielsweise Kinder-, Sport-, Männer-Portraits und so weiter. Aber auch Doppelseiten mit sehr gegensätzlichen Bildern können (CEWE FOTOBUCH-)gestalterische Höhepunkte liefern.
  4. Die Reihenfolge von ruhigen und lebhaften Doppelseiten festlegen – auf Höhepunkte zusteuern und danach wieder auf den folgenden Seiten abklingen lassen.
  5. Gestalterische Überraschungen einbauen, ohne den Betrachter zu verwirren. Er muss der Gestaltungslogik folgen können – und wollen.
  6. Versuche niemals, alle Aspekte eines Themas in ein einziges CEWE FOTOBUCH unterzubringen. Sondern versuche, das Wesen und die Essenz des jeweiligen Themas durch die Auswahl der Bilder und deren Gestaltung auf den Seiten für Dritte – die Betrachter – erlebbar zu machen.


Cover

Portrait und Emotion – dieses Thema fasst das Titelbild perfekt zusammen. Ein emotionales Portrait, das für das gesamte CEWE FOTOBUCH steht. Die rote Schrift korrespondiert mit dem rot marmorierten Einband. Das Layout findet man in der CEWE FOTOBUCH Software, indem man die Titelseite aktiviert und unter „Layout“ die Variationen für „1 Foto“ aufruft. Das starke Titelfoto ist von Daniel Suhre, dem Gewinner unseres Wettbewerbs „Portrait + Emotion“ 2011.


Aufmacherbild

Kindliche Gefühle, Gesichtszüge plus Zahnlücke. Das Schwarz-Weiß-Bild zeigt einen weiteren Aspekt des Themas. Ein kleiner Text führt rational in ein emotionales Thema ein. Die Schriftgröße haben wir auf 12 pkt verkleinert, weil ansonsten in diesem Fall die Wortblöcke gestalterisch zu dominant würden.


Seite 4/5

Diese Doppelseite spielt mit den Blickrichtungen: Der Mann auf dem Bild rechts unten schaut nach links oben zu dem Foto des Jungen, der wiederum den Betrachter anschaut. Beide Fotografien sind relativ weit voneinander weg positioniert – der Freiraum wird durch die „Blickbeziehung“ überbrückt und erzeugt gestalterische Spannung.


Seite 6/7

Dieses Bild ruht in sich. Das quadratische Format hat bekanntlich keine seitendynamische Ausrichtung, da alle vier Seiten gleich lang sind. Dadurch wird der Bild-Mittelpunkt zum wichtigsten Bezugspunkt. Die Augen oberhalb und die Blume unterhalb der Bildmitte erzeugen die notwendige Spannung. Die visuelle Stille vermittelt innere Emotionalität – und die linke Seite wird rot eingefärbt. Die Farbe wird in der Software oben links bei „Design“ gewählt – die Auswahl ist riesig.


Seite 8/9

Schwarz und weiß, aber nicht schwarz-weiß: Diese Doppelseite unseres CEWE FOTOBUCH wird gestalterisch nicht nur aus der Tatsache zusammen gehalten, dass auf allen vier Fotos große farbliche Signale fehlen, sondern auch durch die unterschiedlichen Blickrichtungen der Portraitierten: Auf der linken Seite gehen die Blicke nach links (Bild oben) und nach rechts (Bild unten), auf der rechten Seite wird jeweils der Betrachter angeschaut. Der weiße und schwarze Hintergrund geben der Doppelseite zusätzliche Spannung.


Seite 10/11

Eine Doppelseite der Gegensätze: Portraits alter Männer in schwarz-weiß auf der linken Seite stehen einem Format füllenden Bild eines jungen Mannes auf der rechten Seite gegenüber. Neben dem Gegensatz „groß versus klein“ und „schwarz-weiß versus farbig“ sorgt auch das „jung versus alt“ für Spannung – vor allem deshalb, da das Farbbild des Jungen wie ein Foto aus vergangenen Tagen wirkt, vielleicht aus der Jugendzeit der alten Männer auf der linken Seite.


Seite 12/13

Vier sehr unterschiedliche Bilder werden durch eine Klammer zusammen gehalten: Paare, die Emotionen zeigen oder Emotionen auslösen. Gestaltet wurden die Bilder – klar – paarweise jeweils zwei auf eine Doppelseite, jeweils ein Quer- und ein Hochformat. Dieses Beispiel zeigt vor allem, wie man trotz ganz unterschiedlicher Bildsprachen der Fotos eine harmonisch wirkende Doppelseite kreieren kann. Dabei helfen die Layoutvorlagen der CEWE FOTOBUCH Software ebenso wie das eigene Experimentieren.


Seite 14/15

Zweimal Kinder, zweimal farbige Fotos – und dennoch komplett unterschiedlich. Auf dem linken Bild stehen zwei Kinder kerzengrade vor der Kamera, im Foto rechts unten toben die Kids auf einer grünen Wiese. Neben dem Motiv „Kinder“ sorgt eine gestalterische Lösung für eine visuelle Verbindung: Die Unterkante des linken Bilds ist auf der gleichen Höhe wie die Oberkante des rechten größeren Bildes.


Seite 16/17

Laute und leise Freude von zwei Kindern unterschiedlicher Kulturkreise, fotografiert in unterschiedlichen Farbtemperaturen. Diese Seiten zeigen zwei Fotos, die zusammen gehalten sein wollen. Die Wahl der Mittel fällt auf gleiches Format, leicht aus der jeweiligen Bildmitte Richtung Außenrand gestellt. So kann die fotografische und emotionale Qualität der Kinderporträts für sich sprechen, ohne dass der Zusammenhang verloren geht.


Seite 18/19

Zwei starke Portraits in schwarz-weiß, die jeweils einen primär diagonalen Bildaufbau haben. Das war`s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten auf dieser Doppelseite. Und dennoch passt es: Um ein Gleichgewicht des Ton-Volumens herzustellen, wurde das highkey-mäßige Männerportrait rechts groß abgebildet, das dunklere Frauenportrait entsprechend kleiner. Was im übrigen auch funktioniert hätte und ebenfalls zu einem Gleichgewicht führt: Das Frauenportrait groß, das helle Männerportrait kleiner, jedoch auf schwarzem Hintergrund.


Seite 20/21

Emotionen im Sport – auch ein unerschöpfliches Feld starker Momente für ebensolche Fotos. Diese drei Bilder eines Autors folgen in ihrer Gestaltung auf der Doppelseite den Lauf- und Blickrichtungen der Sportler. Die Wahl der Bildformate ist hier bewusst unspektakulär – die Emotionen finden in den Bildern statt.


Seite 22/23

Die Spannung dieser Doppelseite resultiert aus mehreren Faktoren: Beide Bilder sind farbig und haben einen tiefschwarzen Hintergrund – und layouterisch so positioniert scheint es, als ob der Mann über das im Gegenlicht Ball werfende Kind lacht. Diesen tatsächlichen Zusammenhang wird es in Wirklichkeit nie gegeben haben – es ist die gestalterische Freiheit in einem CEWE FOTOBUCH, die solche Kombinationen auf Doppelseiten entstehen lässt.


Seite 24/25

Drei Portraits ganz unterschiedlicher Menschen. Und doch passen sie gut zusammen, da jeweils die Farbe Rot visuelle Signale setzt. Gleiches Format sorgt hier für Ruhe. Die leere linke Seite bietet dem Auge genügend Platz, „Anlauf“ zu nehmen für diese drei farbigen Portraits und schafft ein interessantes gestalterisches Gleichgewicht. Das funktioniert aber in diesem Fall nur so wie gezeigt: Wäre die rechte Seite leer und die drei Bilder auf der linken Seite, würden wir das Layout als unharmonisch und unausgewogen empfinden.


Seite 26/27

Spannung und Gleichklang kennzeichnen auch diese zwei Bilder, die den Betrachter an Gemälde erinnern. Die Emotionalität ist hier eher nach innen gekehrt, Melancholie und „Stimmung in Moll“ sind angesagt. Das eint beide Fotos. Der signifikanteste Unterschied liegt in der gegensätzlichen Farbtemperatur: Warme Gelb- und Brauntöne auf der einen und kalte Blautöne auf der anderen Seite. Das Hochformat wird groß abgebildet, da sich der Blick des Betrachters vor allem auf das Gesicht der Person auf der Bildmitte konzentriert. Das kleine Querformat hat vom Foto-Autor keine gestalterische „Umgebung“ erhalten – deshalb erhält es diesen Freiraum durch die CEWE FOTOBUCH-Gestaltung.


Seite 28

Am Ende dieses CEWE FOTOBUCHs wird das gestellte Thema „Portrait + Emotion“ in einem einzigen Bild zusammengefasst – als Schlusspunkt und Quintessenz. Ganz schnörkellos und so groß wie möglich, um alle Details auf den Betrachter wirken zu lassen. Das Foto wurde im Übrigen im Studio geschossen – nach unzähligen Versuchen mit Mehl, das gegen den Portraitierten geschüttet wurde. Ein starker Ausstieg aus einem spannenden Thema.

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