Architekturfotos zur

Architekturfotos:
So nutzen Sie die "Blaue Stunde"

Fortgeschrittene Fotofreundinnen und –freunde finden in Architekturen erstklassige Motive, die vor allem dann besonders attraktiv wirken, wenn das Licht bewusst und wirkungsvoll eingesetzt wird.

Architekturfotos: So nutzen Sie die "Blaue Stunde"

Gute Architekturfotos, vor allem mit starken Kontrasten in Schwarzweiß, können auch am Tage gelingen. Besonders wirkungsvoll und mit der ganzen Kraft der Farbe gelingen Ihnen Architekturbilder aber vor allem in der sogenannten „Blauen Stunde“ zwischen spätem Nachmittag und Nacht. Durch die Mischung von Tages- und Kunstlicht entstehen besonders reizvolle Lichtsituationen.

Beispielfoto Blaue Stunde

Planen Sie rechtzeitig

Gehen Sie nicht erst zur „Blauen Stunde“ los, sondern deutlich früher. Diese „Tag/Nacht-Gleiche“ dauert nicht lange und will ausschließlich mit Fotografieren genutzt werden. Am besten legen Sie bereits tagsüber oder am Vortag fest, wo Sie fotografieren wollen. Ebenfalls wertvolle Fragen: Wie weit sind die Entfernungen, die zwischen den Standorten zurückgelegt werden müssen? Wie stehen die Standorte zur Sonne? Am besten ist die „Gegenlicht-Dämmerung“, bei der die Sonne vom Fotografen aus gesehen hinter dem Motiv untergeht.

 


Richtiger Moment Beispielfoto

Warten Sie (nicht zu lange) auf den goldenen Moment

Drücken Sie genau im entscheidenden Moment auf den Auslöser. Das bedeutet: Auch wenn die Gebäude nicht weglaufen und die Lichtsituation sich für unser Auge kaum ändert – es gibt auch bei Architekturfotos einen „entscheidenden Moment“. Tages- und Kunstlicht, Farben und Formen befinden sich dann in einem perfekten Gleichgewicht zueinander. Das Ergebnis ist dann Ihr „goldener Schuss“, eine Komposition, bei der alle Komponenten stimmen.

 


Fokus im Architekturfoto

Worauf soll der gestalterische Fokus liegen?

Setzen Sie gestalterische Schwerpunkte. Diese bilden sich sowohl aus besonders hellen, farbigen und großen Lichtzentren als auch durch die Linienführung. Weniger ist in der Regel besser. Drei Bildzentren sind erfahrungsgemäß perfekt.

 


Beispiel Gestaltungselement Tiefe

Lassen Sie Raum zum Betrachten

Versuchen Sie, Tiefe ins Bild zu bringen. Fotografieren Sie das Motiv dazu auch im Hochformat und nutzen den Vordergrund.

 


Architekturfoto Tipp Vordergrund

Schlagartig zum Leben erweckt

Beziehen Sie den Vordergrund in die Bildgestaltung mit ein. Der Vordergrund wird durch Blitzlicht „zum Leben erweckt“. Vor einer Architekturszenerie im Dämmerlicht kann er sogar das Hauptmotiv bilden.

 


Beispiel Spiegelbild Foto

Das Spiegelbild hilft

Wasser macht es doppelt gut: Besonders angesichts einer Skyline steht man vor dem gestalterischen Problem einer schmalen und breiten Szene. Damit ist ein Panoramaformat oft unumgänglich, aber nicht immer gewünscht. Interessanter ist es da, das Licht des Motivs doppelt zu nutzen - als eigentliche Szene sowie als Spiegelbild auf einer Wasseroberfläche zwischen Fotograf und Motiv.

 


Fototipp Langzeitbelichtung

Stillstand ist kein Muss

Architektur in Bewegung: In der Stadt herrscht zum Zeitpunkt der blauen Stunde in der Regel viel Leben. Das sollten Sie sich gestalterisch zu nutze machen. Lange Belichtungszeiten sorgen für schöne farbige Lichtspuren. Quellen hierfür: Autos auf den Straßen oder auch Schiffe im Hafen.

 


Beispiel Gallery Print

Großartiges gehört auf große Flächen

Richtig gute Architekturfotos wirken auch auf Monitoren oder TV-Geräten. Im wortwörtlichen Sinne mit Abstand am besten wirkt Ihr Top-Architekturbild aber als großformatiges gedrucktes Bild oder als Dreiteiler an der Wand. Dank seiner brillanten, hochglänzenden Oberfläche bietet sich innerhalb der CEWE WANDBILDER unser Gallery Print an. Durch den UV-Direktdruck auf Acrylglas wird eine exzellente Farbbrillanz erreicht. Für die Stabilität sorgt die hochwertige Alu-Dibondversiegelung.

 

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