CEWE Fotoworkshop „Tierisch fotogen“

Neue fotografische Perspektiven entdecken – und umsetzen

Von Licht- und Bildgestaltung, von Tier- und Pflanzenportraits, von Action-Shots bis zu Mobiler Fotografie, von repräsentativen Einzelaufnahmen bis zum perfekt gestalteten CEWE FOTOBUCH: Der CEWE Workshop „Tierisch fotogen“ im Juni in Hamburg eröffnete den mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz neue Perspektiven zeitgemäßer engagierter Fotografie. Und alle waren sich einig: Dieser Workshop von Europas führendem Bilddienstleister war – wieder einmal – ein starker Impulsgeber für pure Lust an der Fotografie. Erst mal runterkommen vom Alltag und Eintauchen in die Welt der Fotografie – das war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (von 21 bis 71 Jahre alt, vom Studenten bis zum Unternehmer, angereist aus ganz Deutschland, allen gemeinsam eine große Leidenschaft für Fotografie) das Motto des ersten CEWE Workshoptages in Hamburg. Dazu wurden als erstes von Workshopleiter und Profifotograf Robert Geipel (CEWE) bekannte, aber bei dem ein oder anderen vielleicht nicht immer präsente Foto-Grundlagen wiederholt wie die Zusammenhänge von Belichtungszeit und Blende, die Kontrolle der Schärfentiefe, die Funktion und optimale Einstellung des Weißabgleichs sowie die richtige Zusammenstellung einer Fotoausrüstung. Klar, da kamen bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ersten konkreten Fragen auf und man merkte so richtig, wie ab sofort alle in den „Fotografie-Modus“ wechselten. Da aber, wie Robert Geipel mehrfach betonte, „nicht die Kamera sondern das Auge das Bild macht“, ging es an diesem ersten Workshop-Nachmittag auch um „Gestaltungs-Basics“ wie die richtige Anwendung des sogenannten „goldenen Schnitts“ sowie die gestalterischen Funktionen von Perspektiven und wie man sie visuell erzeugt.

Mit leichten Merksätzen und Beispielbildern zum perfekten Foto

Mit leichten Merksätzen und Beispielbildern zum perfekten Foto

Anschließend erläuterte der Workshopleiter anhand von Beispielen die Bedeutung des wichtigsten Mediums der Fotografie – des Lichts. Kleine Übungen im Garten des Tagungshotels unter anderem mit dem Fotografieren von Seifenblasen sorgten für ein erstes „Aufwärmen“ in der fotografischen Praxis.

Erste fotografische Übungen mit Seifenblasen

Erste fotografische Übungen mit Seifenblasen

Technik, Gestaltung, Licht – das waren die ersten Schwerpunkte des Workshops. Ein weiterer Aspekt zeitgemäßer Fotografie lautet: „Mobile Fotografie – und was dann?“. Unter diesem Titel präsentierte Björn Lelonek interessante Fakten und fotografische Tipps rund um das Fotografieren mit Smartphones, einer neuen und rasant wachsenden Möglichkeit, Geschichten zu erzählen. Weltweit sind bereits mehr als eine Milliarde Smartphones im (vor allem auch fotografischen) Einsatz. Und während ein Sofortbild im Jahre 1948 noch 60 Sekunden brauchte, um sich zu entwickeln, so ist die Fotografie dank Technologien wie Google Glass bereits in der Echtzeit-Kommunikation angelangt. Dank immer weiter verbesserter Bildqualität ist heute ein Smartphone-Bild kaum noch von demjenigen zu unterscheiden, das mit einer Fotokamera aufgenommen wurde. Wichtiger noch als die reine Bildqualität ist eine neue Art des Umgangs mit Fotografie durch Smartphones: Social Media, neue Formen von Medienkunst und ein umfassender Einsatz von Fotografien als kommunikativer „Sprach-Ersatz“ steigern die Bedeutung der Fotografie in der Gesellschaft immer weiter. Zum Abschluß seines spannenden Vortrags gab Björn Lelonek den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konkrete Tipps für bessere Bilder mit dem Smartphone mit auf den Weg wie die richtigen Einstellungen am Gerät, die verwacklungsreduzierte  Haltung und Bedienung, Portraitfotos auf Augenhöhe, optimale und intuitiv umsetzbare Gestaltungsregeln oder auch die perfekte Fokussierung.

Mobiles Fotografieren wird immer weiter verbreitet –Halten Sie Ihr Smartphone bereit!


Millionen Smartphone Kameras schießen Milliarden von Fotos. Mobiles Fotografieren wird immer weiter verbreitet –Halten Sie Ihr Smartphone bereit!

Jetzt wurde es aber endgültig Zeit, alle gehörten und gelernten Tipps konkret in die Praxis umzusetzen. Die erste Exkursion führte uns am frühen Abend an den Landungsbrücken in St. Pauli. Ein Besuch des Hamburger Wahrzeichens, der St. Pauli Elbtunnel, ein Touristenmagnet und geschütztes Denkmal, durfte nicht fehlen. Der Tunnel ist eine wunderschöne und viel genutzte Abkürzung zwischen St. Pauli und Steinwerder. Das Eingangsgebäude an den Landungsbrücken lädt mit seinem kupfergedeckten Kuppeldach ein, das Innere zeigt die geflieste, mit Relief verzierte Röhre und die historisch, von Hand betriebenen Lastenaufzüge.  Ein Ambiente das zum Fotografieren einlädt.

Im Visier der Fotografen - der Elbtunnel  in St. Pauli

Im Visier der Fotografen – der Elbtunnel in St. Pauli

Nach zahlreichen Fotos im Elbtunnel und spannenden Diskussionen, führten wir den zweiten Teil des abends auf dem Oberdeck der Brücke 10 durch.  Robert Geipel stellte einige Aufgaben vor, die es in den nächsten Stunden umzusetzen galt: Fotografieren in der „blauen Stunde“, Nachtaufnahmen mit und ohne partielle Beleuchtung, außerdem im Dunkeln mit Licht schreiben und malen mit Hilfe von Taschenlampen, farbigen LED-Lampen, Wunderkerzen oder  – besonders eindrucksvoll – mit brennender Stahlwolle.

Vorbereitungen und erste Versuche zur helleren Stunde

Vorbereitungen und erste Versuche zur helleren Stunde

Im fotografisch idealen Ambiente der Hamburger Landungsbrücken hörte man kurz darauf Stativbeine ausfahren und einrasten, Verschlüsse klicken und die Stimmen der Workshopleitung, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Rat und Tat zu Hilfe standen. Und obwohl es mittlerweile dunkel geworden war in Hamburg, konnte man bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die ersten fotografischen „Glücksgefühle“ in den Augen und auf den Kameramonitoren beobachten.

Freie Sicht, auf dem Oberdeck der Landungsbrücke 10

Freie Sicht, auf dem Oberdeck der Landungsbrücke 10

Später am Abend diskutierten viele der Fotobegeisterten im kommunikativen Ambiente die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie man seine Fotografien in den Gesamtkontext eines CEWE FOTOBUCHs stellt. Dazu gab es wertvolle Tipps, wie man ein CEWE FOTOBUCH über ein Projekt wie „Tierisch fotogen“ konzipiert und es dann anschließend fotografisch in die Tat umsetzt, ohne sich in seinem gestalterischen Freiraum beschränken zu lassen: Entscheidend für ein spannendes CEWE FOTOBUCH ist die Dramaturgie der Seitenfolge, damit der Betrachter später beim Durchblättern immer wieder neu gefesselt und überrascht wird. Die Bilder müssen im Gesamten eine Geschichte erzählen – mit der Handschrift des Fotografen.

Lichtmalerei als besonderes Gestaltungselement

Lichtmalerei als besonderes Gestaltungselement

Der zweite Workshoptag stand ganz im Zeichen der Fotopraxis und startete mit einer ausführlichen Fotosession im Tierpark Hagenbeck. Unter Anleitung der CEWE Workshopleitung um Robert Geipel und Sylke Warning suchten die Foto-Begeisterten den richtigen Hintergrund für ihre Motive, versuchten durch die Platzierung eines geeigneten Vordergrundes neue Perspektiven in die Bildgestaltung zu bekommen, probierten selektive Schärfe in der Makrofotografie aus und erkundeten die besondere Wirkung von abstrakten Motiven. Zu den bevorzugten „Models“ gehörten zahlreiche („sind die süß!“) Tier-Babys sowie imposante Elefanten. Das Wetter war aus fotografischer Sicht ideal – mal wolkig neutral, mal sonnig mit interessanten Schatten. Neben dem Freilandpark suchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Motive auch im Tropenhaus sowie im Aquarium und stellten sich den Herausforderungen, die das Fotografieren durch Glasscheiben und Zäune so mit sich bringt. Aber dank fachkundiger Anleitung und eigenem Probieren kamen alle schnell zu sichtbaren beziehungsweise eben nicht sichtbaren (kein Zaun, keine Spiegelungen) Ergebnissen.   Selbst Entspannungsübungen waren Teil der Exkursion ;-)

Entspannung mit Profifotograf Robert Geipel

Entspannung mit Profifotograf Robert Geipel

Ein weiteres Highlight des CEWE Workshops war ein abendlicher Ausflug am Hafen entlang Richtung Blankenese mit sogenannten HotRods, das sind sehr schnelle Mini-Autos, vergleichbar mit umgebauten Seifenkisten mit Motor. Der fotografische Schwerpunkt bei dieser Session lag klar auf der perfekten Wiedergabe von Geschwindigkeit und Bewegung durch Mitziehen (lange Belichtungszeit und Bewegung der Kamera mit dem Objekt) oder Einfrieren (extrem kurze Belichtungszeit).   An dieser Stelle möchten wir der guten Seele des HotRod-Büros und dem Team vor Ort für eine gelungene Veranstaltung danken. Ihr seid großartig!

Mit den HotRods durch Hamburg

Mit den HotRods durch Hamburg

Nach vielen Stunden intensiven Fotografierens hatten die Telnehmerinnen und Teilnehmer ihre fotografischen Aufgaben gelöst und ihre fotografische Perspektive erweitert – allerdings war der Workshop noch lange nicht zu Ende. Im Hotel wurden die Bilddaten auf Laptops übertragen und selektiert. Es ging darum, einerseits die besten Einzelbilder herauszusuchen, andererseits aber auch schon eine bildgestalterische Geschichte für die Kreation eines CEWE FOTOBUCHs zu entwickeln. Letzteres geschah dann final von jedem Teilnehmer zu Hause, motivierend unterstützt durch einen entsprechenden CEWE FOTOBUCH Gutschein. Damit alle auf das Material dieses Workshops zugreifen können, organisierte Sylke Warning einen „Bildertausch“, bei dem alle Bilder gesammelt werden und auf die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Hause per Link zugreifen können. Die Bildbesprechung am letzten Workshoptag verlief anregend und konstruktiv. Alle Beteiligten äußerten sich zu ihren und den Bildern der anderen – mit weiteren Tipps und wertvollen Kommentaren. Der Clou und „typisch CEWE Workshop“: Einer der Teilnehmer hatte in diesen Tagen in Hamburg zum ersten Mal in seinem Leben eine Kamera in der Hand. Der Neuling wurde von der ganzen Gruppe während des gesamten Workshops angeleitet und unterstützt – und eines seiner Fotos landete bei der Bildbesprechung auf dem zweiten Platz aller besten Workshopbilder. Sylke Warning: „Dieser Zusammenhalt ist symptomatisch für einen besonderen „Spirit“, den wir bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der CEWE Workshops immer wieder feststellen dürfen.“ Und das zeigt sich auch in den positiven Reaktionen, die nach dem Workshop bei den CEWE Verantwortlichen ankamen: „Vielen Dank für das super organisierte und spannende Event in Hamburg, ich konnte einiges in Sachen Kamera und Fotografie lernen“, „Super Klima, nette Leute, informative Themen“, „Es war alles perfekt und hat riesigen Spaß gemacht“, „Nicht nur die zahlreichen fotografischen Infos waren super, sondern alles drumherum auch“, „Mir war gar nicht bewusst, in welchen Geschäftsfeldern CEWE tätig ist, wirklich spannend“, „Die vielen tollen Bilder wollen jetzt bearbeitet werden. Danach werde ich dann ein schönes CEWE FOTOBUCH zusammenstellen.“

Gemeinsam wurde das beste Foto des Workshops ausgewählt und prämiert.

Gemeinsam wurde das beste Foto des Workshops ausgewählt und prämiert.

Neue fotografische Perspektiven eröffnen, Foto-Interessierte zusammenführen, gemeinsam die Leidenschaft für Fotografie in spannende Projekte umsetzen und die Ergebnisse als Einzelbilder oder Geschichte in einem der zahlreichen Produkte der CEWE Fotowelt „verewigen“ – der CEWE Workshop in Hamburg wird nicht nur den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch lange in positiver Erinnerung bleiben, sondern sie wollen diese „Botschaft“ über ihre jeweiligen Netzwerke streuen. Man sieht sich – bei einem der nächsten CEWE Workshops.

8 Kommentare

  1. Tolle Veranstaltung – viel erfahren und gelernt. Nette Truppe und das Programm klasse organisiert. Hat riesigen Spaß gemacht. Komme gerne wieder.

    Es grüßt aus dem schönen Ruhrgebiet – Mattes (Matthias) aus Bochum

  2. Hallo, vielen Dank für den Artikel, der alles super beschreibt. Ich war als Blogger dabei und habe so viel Spaß gehabt, gelernt und nette Menschen getroffen. Vielen Dank an Euch. Meine Eindrücke habe ich auf http://www.einzweiterblick.de beschrieben. Und natürlich gibt es auch viele Fotos. Schöne Grüße aus Berlin, Kerstin

  3. Vielen Dank für den schönen Bericht. Ich durfte als Blogger dabei sein und habe die Zeit in Hamburg wirklich genossen, viel Spaß gehabt, gelernt und nette Menschen getroffen. Meine Eindrück und Bilder gibt es auf meinem Blog “Ein zweiter Blick” zu sehen. Über Kommentare und Hinweise freue ich mich.
    Vielleicht klappt es mal wieder mit Cewe und mir, ich würde mich freuen. Kerstin

  4. Habe den Artikel mit Vergnügen gelesen und die schönen Erinnerungen an den Workshop in Hamburg noch einmal aufleben lassen! Ich merke jetzt, wieviel ich dort noch übers Fotographieren gelernt habe und umsetzen kann.

  5. Liebe Sylke,
    ganz herzlichen Dank für die drei traumhaften Cewe- Naturfotografen- Tage in HH
    mit der einmaligen und fantastischen Betreuung! Ich bin sehr froh darüber, an so
    vielseitigen Workshops und Fototouren teilgenommen Infos viele Tipps bekommen
    zu haben . Es war eine bunt durcheinander gewürfelte und lustige Truppe sowie
    eine großartige Unterbringung und Verpflegung .
    Das tolle Erlebnis mit 70 Jahren das kleine Rennauto und das erste Mal S- und U-Bahn
    zu fahren, werde ich nie vergessen …
    Vielen Dank auch noch einmal für die tolle Cewe- Gutschein- Tüte zum Abschied !
    Die Fotos, die ich gemacht habe, wird Diane auf einer CD schicken .
    Viele liebe Grüße und auf ein baldiges Wiedersehen – in der großen Hoffnung , so
    etwas noch einmal erleben zu dürfen
    Eka

  6. Hallo und vielen Dank an das ganze CEWE Team in Hamburg. Hat auch dem ” alten Hasen” sehr gut gefallen. Toll, einmal als Teilnehmer auf der andren Seite zu sitzen. Leider waren die kleinen Autos wirklich klein. Sehr schöner Artikel und spiegelt gut die Stimmung von Hamburg wieder. Es war so gut, das Hamburg am Ende des Seminar weinte!
    Man sieht sich und viele Grüße aus dem tiefen Westen in Bochum Hans Jürgen Schmiedchen

  7. Auch von mir noch einmal ein riesiges Dankeschön an CEWE und die Workshoporganisatoren/-leitung. Es hat total Spaß gemacht, sich mit “Gleichgesinnten” in so einem netten Ambiente zu treffen; und viel über die Fotografie zu lernen. Dazu noch ein perfektes Wetter und ein Adrenalin-Highlight in Form eines Ausflugs mit einem “Kleinwagen” :-) Ein Event, dass man nicht so schnell vergessen wird… wenn überhaupt! :-) VG aus Essen, Andreas

  8. .. und wieder ein CEWE – Workshop, der wundervolle Bilder zum Ergebnis hatte. War ich schon von den Fotografien begeistert, die in Beelitz entstanden sind, so hattte ich auch diesmal wieder sehr viel Spaß beim lesen des Berichts und Betrachten der Bilder. Besonders das Foto mit dem Elefanten und der Kinderhand hat mich sehr beeindruckt, Ein großes Kompliment an den Fotografen und die CEWE Mitarbeiter, die diesen Workshop offensichtlich für alle Teilnehmer zu einem tollen Erlebnis gemacht haben !

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