Gestaltungsidee: Ihre Städtereise im CEWE FOTOBUCH

Blickwinkel – ein persönlicher City-Guide im Fotobuch

Egal ob auf Reisen oder in der Heimatstadt: Metropolen in Europa und der ganzen Welt üben eine besondere Anziehung aus. Sie sind faszinierend, manchmal unbegreiflich, wunderschön und überraschend. Sie haben ihren eigenen Atem und so vielfältige Charaktere wie ihre Bewohner. Jeder von uns erlebt Städte auf ganz eigene Art und Weise und verewigt sie heute dank Smartphone schnell im digitalen Gedächtnis. Doch viel eindrücklicher sind diese persönlichen Perspektiven, wenn man sie neu zusammenfügt und mehr aus ihnen macht.

Ein Wahlberliner in seiner neuen Heimat: Patrick Henne (52) liebt die Hauptstadt. Denn sie ist eine Stadt der Brüche. Schön und hässlich zugleich, romantisch und modern, charmant und brüsk. Kontraste auf engstem Raum: Feinster Klassizismus trifft auf Plattenbarock, Gründerzeit auf Wohnsilo. Gegensätze sind es, die er anziehend findet und derentwegen der gebürtige Bayer 2006 nach Berlin zog. Sie inspirieren ihn und schärften seinen Blick – auch den durch die Kamera.

Schnappschüsse und Glückstreffer

„Ich gehe nicht einmal groß auf Motivsuche“, sagt er lachend. Die Schnappschuss-Situationen seien eher alltägliche Glücksfälle, die er mit sicherem Gespür und einer einfachen Smartphone-Kamera festhalte. Betrachtet man seine Fotos, lässt sich das kaum glauben: Die Straßen wirken seltsam menschenleer darauf. Aus einem Objekt wird ein Requisit, Architektur wird Kulisse eines lautlosen Stadtszenarios. Dazu gehört der baufällige und längst geschlossene Pudelsalon genauso wie der parkende Vintage-BMW oder eine Klebezettel-Message im Treppenhaus. Laut Henne Abbild einer liebenswert schrulligen Mentalität: „Ich habe gemerkt, dass der Berliner gerne kommentiert, es herrscht hier eine leidenschaftliche Klebezettel-Kultur“, erklärt er. Mit Zetteln wird gemeckert, gedroht, entschuldigt und angekündigt, „und keine dieser seltsamen Nachrichten bleibt unkommentiert“. Natürlich gibt es auch dafür ein Internetforum: Der kultige Blog notesofberlin.com veröffentlicht die schrägsten Zettel-Bilder der Stadt – auch Patrick Hennes sind dabei.

Porträtierte Hand-Arbeit

Doch ist sein Berlin eine Stadt ohne Menschen? „Ganz und gar nicht“, antwortet er, die Porträtfotografie sei jedoch nicht seine große Stärke. „Was aber immer mein Interesse weckt, sind Hände. Hände, die Geschichten erzählen.” Unbemerkt verewigt er sie, oft sind es die eines Gegenübers in der U-Bahn. „Geschmückt oder abgearbeitet, feingliedrig oder grob, nervös oder ruhig – Hände sind immer auch das Abbild einer Persönlichkeit, das Resultat eines Lebenswegs.” Diese anonymen Hand-Portraits gehören zu den eindrucksvollsten seiner Berlin-Bilder. Auch wenn sein etwas anderer City-Guide keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, zeigt er doch mehr von der Stadt, als viele Besucher an einem Wochenende entdecken könnten. Wenn es um Berliner Atmosphäre, Lebensart und urbane Ästhetik geht, ist Patrick Henne, der bayerische Berliner, der Mann des Vertrauens.

 

Klicken Sie auf das CEWE FOTOBUCH von Patrick Henne und entdecken Sie die anderen Seiten Berlins.

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Der Fotograf

Patrick Henne, Hobbyfotograf und Wahlberliner hat mit der CEWE Gestaltungssoftware einen persönlichen City-Guide erstellt.

Patrick Henne, Hobbyfotograf und Wahlberliner hat mit der CEWE Gestaltungssoftware einen persönlichen City-Guide erstellt.

Patrick Henne:  Der 52-Jährige landete nach Stationen in Augsburg, München und Brüssel in der Hauptstadt. Der gelernte Textredakteur ist ein Mann der Sprache. Und als Neu-Berliner inzwischen auch ein Mann der Bilder: „Die Stadt ist vielschichtig und nichts für Träumer. Je wacher ich hinsehe, desto komplexer wird die Umgebung.“ Das Foto wurde für ihn zum idealen Medium des Lebensgefühls in der Metropole. Sein Smartphone –immer griffbereit. Fotos, sein Blick auf Bilder – daraus wollte Henne mehr machen. Einen persönlichen Stadtführer entwerfen. Etwas Anfassbares. Ein CEWE FOTOBUCH. „Ich hätte nie gedacht, dass man die fotografischen Gegensätze mit der Software auch gestalterisch so gut unterstreichen kann.“

 

 


 

 

 

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