Sozialprojekte von CEWE

SOS-Kinderdörfer und CEWE

Bei den Sozialprojekten von CEWE stehen insbesondere Familien und Kinder in Notsituationen im Mittelpunkt. Die SOS-Kinderdörfer kümmern sich weltweit um Kinder in Not, Waisenkinder oder Kinder aus zerrütteten Familienverhältnissen erhalten ein liebevolles Zuhause und eine Zukunftsperspektive.

Foto: CEWE/Benedikt Markota

Seit 2013 beteiligt sich Europas führender Fotoservice und Online Druckpartner an den Projekten der SOS-Kinderdörfer und unterstützt Nothilfeprogramme, wie zum Beispiel jüngst nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal.
Bislang hat CEWE insgesamt 440.000 Euro gespendet. 2014 hat CEWE seine Kooperation noch weiter ausgebaut und mehrere Standorte betriebsübergreifend

eingebunden. Mittlerweile bestehen an 11 Unternehmensstandorten Kooperationen mit SOS-Kinderdörfern. Der Oldenburger Betrieb hat sich auf Westafrika konzentriert und führt mit dem Kinderdorf Kumasi verschiedenste Projekte durch. Seit Juni 2015 wird außerdem das SOS-Kinderdorf in Worpswede unterstützt.

Projekte

CEWE mit SOS Childrens Village Cup in Gold ausgezeichnet. Die CEWE Stiftung & CoKGaA ist für ihr außergewöhnliches soziales Engagement von den SOS-Kinderdörfern weltweit ausgezeichnet worden. Das europaweit agierende Unternehmen hat in den Jahren 2013 bis 2015 insgesamt rund 550.000 Euro für SOS-Projekte gespendet und erhielt dafür den SOS Childrens Village Cup in Gold. Diesen besonderen Preis – ein außergewöhnliches Holzkunstwerk des Nürnberger Künstlers Joseph Stephan Wurmer – erhalten nur ausgewählte Unternehmen. Neben der Höhe der Spende sind insbesondere die Nachhaltigkeit der Unterstützung und das Engagement ausschlaggebend. Die Gelder der CEWE Stiftung flossen sowohl in Nothilfe-Projekte als auch in Kinderdörfer in Ghana, Ungarn, Tschechien, Polen, Österreich, Frankreich, Deutschland und Belgien. Die Sonderedition des Preises für besonders innovatives und nachhaltiges Engagement überreichte der Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdörfer weltweit, Dr. Wilfried Vyslozil, in Düsseldorf an den Vorstandsvorsitzenden von CEWE, Dr. Rolf Hollander. „Wir freuen uns sehr, Ihnen diese sehr seltene Auszeichnung überreichen zu können“, so Vyslozil. „Besonders hervorzuheben ist, dass CEWE die Spenden mit Leben erfüllt, mitgestalten will, persönliche Kontakte von Geschäftsführung und Mitarbeitern zu den SOS-Projekten fördert und in diesem Jahr sogar mit einer Delegation ins Kinderdorf Kumasi nach Ghana reiste. Hier wird Corporate Social Responsibility wirklich ernst genommen“, betont er. „Wir sind stolz über diese Auszeichnung unserer Arbeit mit den SOS-Kinderdörfern weltweit. Bei CEWE gehört die Unterstützung karitativer, kultureller und gesellschaftlicher Projekte zur Unternehmenskultur. Das ganzheitliche und nachhaltige Förderkonzept der SOS-Kinderdörfer entspricht unseren Vorstellungen der unbürokratischen Hilfeleistung. Auf diese Weise konnten viele Projekte an den Unternehmensstandorten von CEWE mit Leben gefüllt werden“, erklärt CEWE Vorstandsvorsitzender Dr. Rolf Hollander nach der Preisübergabe.


CEWE fördert Integrationsprojekt für unbegleitete Flüchtlingskinder. Sie kommen aus Krisengebieten, fliehen vor Krieg, Gewalt und Verfolgung: Immer mehr junge Flüchtlinge, sogar Kleinkinder, kommen ohne ihre Eltern nach Deutschland. Nachdem sie in ihrer Heimat meist Schreckliches erlebt haben, suchen sie hier Schutz, Sicherheit und die Chance auf eine bessere Zukunft. Mehrere zehntausend minderjährige Flüchtlinge befinden sich derzeit in Deutschland in einem laufenden Asylverfahren. CEWE unterstützt sie dabei und spendet 50.000 Euro für Aufnahme- und Integrationsprojekte von den SOS-Kinderdörfern. Die Betreuungsinhalte umfassen unter anderem Sprachkurse sowie Hilfe bei der Ausbildung, der zukünftigen Lebensplanung, beim Kennenlernen einer anderen Kultur und bei der sozialen Integration. Dazu gehört auch, die persönlichen Fähigkeiten der jungen Flüchtlinge zu stärken, ihnen beratend zur Seite zu stehen und sie auf den ersten Schritten in ein neues Leben zu begleiten. Für CEWE ist es das mittlerweile zweite Integrationsprojekt. In dem SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech, Projektpartner des CEWE Standorts Germering, werden minderjährige Flüchtlinge in verschiedenen Wohngruppen betreut. Bereits im März 2015 spendete Europas führender Fotoservice und Online Druckpartner 20.000 Euro, um das SOS-Kinderdorf bei der Umsetzung dieses Integrationsprojekts zur Betreuung von unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen zu unterstützen. Aktuell wurde eine neue Gruppe aufgebaut, in der die Kinder auf dem Weg in ihre neue Zukunft begleitet werden.


SOS-Kinderdorf Schwarzwald.Seit 2013 ist CEWE mit dem SOS-Kinderdorf Schwarzwald verbunden. Deutschlands zweitältestes SOS-Kinderdorf wurde 1958 in Sulzberg bei Freiburg gegründet. Mehr als 400 Heranwachsende haben hier in den letzten vier Jahrzehnten mit Unterstützung aus dem Kinderdorf heraus ein eigenes Leben aufgebaut. Der CEWE Betrieb am Standort Eschbach unterstützt mit seinem Spendenbeitrag die „Tiergestützte Pädagogik“ des SOS-Kinderdorfes. So konnten die beiden Ponys Schröder und Luna behalten und das Projekt, bei dem schwer traumatisierte Kinder im Mittelpunkt stehen, fortgeführt werden. Eines der vielen Projekte im Schwarzwälder Kinderdorf ist die Kunsttherapie. Beim gemeinsamen kreativen Gestalten werden seelische Verletzungen gemildert und Fähigkeiten (wieder)entdeckt. CEWE Eschbach trägt dazu bei, die Kreativität der Kinder noch intensiver zu fördern. Im vergangenen Jahr hat CEWE Eschbach zusammen mit dem SOS-Kinderdorf eine Graffiti Ausstellung auf die Beine gestellt. Die Kunstwerke lieferte eine Gruppe junger Menschen aus dem SOS-Kinderdorf, die eine Fahrradunterführung mit Graffitis bunt gestaltet hat. Die einzelnen Motive wurden fotografiert und CEWE hat anschließend den Druck auf Alu-Dibond gesponsert. Kreativität, Ideen und Freude an seinen Bildern sind die Zutaten für die Gestaltung eines CEWE FOTOBUCHs. Bis zu 100 Exemplare schenkt der Standort Eschbach den SOS-Kinderdorffamilien Schwarzwald einmal im Jahr. Zusammen mit ihrer Kinderdorfmutter gestalten die Kinder dann ein CEWE FOTOBUCH. Es soll für jede Kinderdorffamilie als Jahrbuch dienen, in dem Erinnerungen an Ausflüge, Veranstaltungen und Feiern Platz finden. Jedes Kind hat dann die Möglichkeit, diese Vorlage zu nutzen und mit seinen eigenen Bildern zu individualisieren. A propos individuell: Auch in diesem Jahr können Kinder und Jugendlichen aus dem SOS-Kinderdorf wieder ganz persönliche Weihnachtsgeschenke verschenken. In den CEWE Räumen erhalten sie eine professionelle CEWE FOTOWELT Schulung und dürfen anschließend kostenlos CEWE Produkte mit den eigenen Bildern gestalten.


SOS-Kinderdorf Ammersee. CEWE ist Partner des SOS-Kinderdorfes in Dießen am Ammersee. Neben der finanziellen Hilfe unterstützt Europas führender Fotoservice und Online Druckpartner die Einrichtung mit regelmäßigen Sachspenden. Beispielsweise freuten sich die Kinder 2014 über 200 Bücher mit einem Jahresrückblick. Darüber hinaus wurde in die energetische Gebäudesanierung investiert sowie in ein Integrationsprojekt zur Förderung der Eingliederung minderjähriger Flüchtlingskinder, die in verschiedenen Wohngruppen betreut werden. Der Verbund SOS-Kinderdorf Ammersee-Lech hilft im Landkreis Landsberg mit der SOS-Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie der SOS-Frühförderstelle, den Sozialpädagogischen Familienhilfen in Landsberg und Neuaubing, der heilpädagogischen Wohngruppe für Familien in Hofstetten-Hagenheim und dem ersten in Deutschland gegründeten SOS-Kinderdorf in Dießen samt Kita.


CEWE-Mitarbeiter reisen nach Ghana Der Oldenburger Betrieb hat sich im Rahmen der Kooperationen mit SOS-Kinderdorf Ghana konzentriert und fördert im westafrikanischen Kumasi das Kinderdorf und die dazugehörige Schule. Vier CEWE-Mitarbeiter reisten Mitte April nach Ghana, um vor Ort persönliche Eindrücke zu sammeln und verschiedene Foto-Projekte durchzuführen. Vier Tage verbrachten Geschäftsführer Andreas Kluge, Carola Post, Ebenezer Dankyi und Benedikt Markota von CEWE in Ghana. Auftakt war ein Fotoprojekt im Kinderdorf Kumasi: Die CEWE-Mitarbeiter fotografierten die zwölf dort lebenden Familien und verteilten anschließend Einwegkameras. Damit bildeten die Kinder aus Kumasi die folgenden zwei Tage ihren Alltag im Dorf ab. Die Fotos sollen nicht nur die Eindrücke vor Ort dokumentieren, vielmehr sollen sie auch den Mitarbeitern in Oldenburg ein authentisches Bild des sozialen Engagements in Afrika geben. Zudem bekommt jede Familie in Kumasi ihr ganz persönliches CEWE FOTOBUCH. Zeitgleich waren auch SOS-Mitarbeiter aus Ghana in Kumasi zu Gast. Mit ihnen führten die CEWE-Mitarbeiter Fototrainings durch mit dem Ziel, deren Foto-Kompetenz zu verbessern. So soll auch im eigenen Land die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Arbeit der Kinderdörfer gelenkt und mit Bildern unterstützt werden.


Nothilfeprojekte von CEWE Um in Krisengebieten oder nach Naturkatastrophen den Kindern vor Ort rasch helfen zu können, gibt es die SOS-Nothilfe. Die Nothilfe-Aktionen gehen dabei stets von den SOS-Einrichtungen im jeweiligen Land aus. Dies ermöglicht eine schnelle, effiziente und nachhaltige Hilfe. Wie zuletzt in Nepal. Das verheerende Erdbeben hat Leid und Zerstörung in die Himalaya-Region gebracht und tausende Menschen das Leben gekostet. Die SOS-Kinderdörfer in Nepal blieben zum Glück von der Katastrophe verschont. Mit einer Spende von 25.000 Euro unterstützt CEWE die einheimischen Kräfte dabei, dass die SOS-Kinderdörfer in Nepal vor Ort Nothilfe leisten können – sicher, schnell und unbürokratisch. Dort finden obdachlose Familien nun Zuflucht, erhalten medizinische Hilfe und werden mit Nahrungsmitteln versorgt, traumatisierte Kinder werden psychologisch betreut. Mit dem Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Sozialzentren unterstützen die SOS-Kinderdörfer in Nepal arme Familien und ihre Gemeinden beim Neuanfang. Auch nach dem Taifun Haiyan auf den Philippinen im November 2013 leistete CEWE Soforthilfe in Höhe von 40.000 Euro. So konnte die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgt und Kinder, die ihre Eltern verloren haben, in Obhut genommen werden. Mit einer Spendensumme von 50.000 Euro unterstützte CEWE 2014 die SOS-Kinderdörfer in Westafrika im Kampf gegen die Folgen des Ebolaviruses. So konnten die Kinder vor Ort mit Impfstoffen und anderen Medikamenten versorgt werden, die Helfer erhielten Schutzbekleidung.


SOS-Kinderdorf Worpswede Große Freude im SOS-Kinderdorf Worpswede: Andreas Kluge, CEWE Geschäftsführer in Oldenburg, übergibt eine Spende über 20.000 Euro. Worpswede ist mittlerweile der zwölfte SOS-Kinderdorf-Standort, mit dem das Unternehmen eine Kooperation aufgebaut hat. Damit unterstützt CEWE das Pilotprojekt „Doing Family“ – ein neues, individuelles Erziehungskonzept, bei dem bis zu acht Kinder in einer familiären Struktur aufwachsen. Das Geld wird dafür in Baumaßnahmen investiert, um die Räumlichkeiten zu erweitern. Neben der finanziellen Unterstützung erhielten die Kinder außerdem eine Überraschungsbox mit zahlreichen Büchern und Spielen für jede Altersgruppe, die mit viel Freude gemeinsam ausgepackt wurden.Das SOS-Kinderdorf Worpswede bietet seit 1965 Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, ein familiäres Umfeld. Zurzeit leben dort 67 Kinder und Jugendliche in SOS-Kinderdorffamilien, Sozialpädagogischen Hausgemeinschaften und Wohngruppen. Aus dem Bedarf heraus wurde das Angebot in den letzten Jahrzehnten durch Kindertagesstätten, eine Jugendwohngemeinschaft und Betreutes Wohnen, Tagesgruppen, dem SOS-Beratungszentrum und anderen Angeboten erweitert.


SOS-Kinderdorf Düsseldorf Der CEWE Standort Mönchengladbach hilft bei der Innen- und Außengestaltung des KiTa-Geländes der SOS-Kindertagesstätte Koblenzer Straße in Düsseldorf. Außerdem wurde das Angebot an Spielzeug und Spielgeräten erweitert – unter anderem freuten sich die Kinder über Schaukel, Rutsche, Sandkasten und Turnstangen. Im Rahmen eines Ehrenamt-Tages legten die Mitarbeiter des Standortes sogar selbst Hand an und bauten unter den neugierigen und staunenden Augen der Kinder ein Gartenhaus für die Unterbringung von Spielgeräten.